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SPD schlägt Philipp Dees und Sophia Waldmann für die Wahlen 2023 vor

Die von der Kreismitgliederversammlung nominierten Kandidierenden: Philipp Dees für den bay. Landtag und Sophia Waldmann für den mittelfr. Bezirkstag

Die SPD-Kreismitgliederversammlung hat einstimmig Philipp Dees als Kandidat für die Landtagswahl 2023 im Stimmkreis Erlangen vorgeschlagen. Als Bezirkstagskandidatin wurde ebenso einstimmig Sophia Waldmann vorgeschlagen. Offiziell nominiert werden beide auf einer Stimmkreisversammlung im September, an der dann auch die Delegierten aus Möhrendorf und Heroldsberg teilnehmen.

„Ich bin entschlossen, dafür zu kämpfen, dass unsere Region Erlangen und Erlangen-Höchstadt weiterhin mit mindestens einem sozialdemokratischen Abgeordneten in München vertreten ist“, so Philipp Dees in seiner Bewerbungsrede: „Denn unsere Zeit braucht sozialdemokratische Antworten. Denn die Klima- und Energiekrise stellt uns vor gigantische Herausforderungen. Es gilt, die notwendige Transformation hin zu einer regenerativen Wirtschaft zu gestalten, ohne riesige soziale Verwerfungenhervorzurufen und ohne den Industriestandort Bayern und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu beseitigen. Das heißt zum einen entschlossenes Handeln für den Umbau des Energiesystems, für den Ausbau der regenerativen Energieerzeugung.“

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Friedensdemo vom 05.03.2022 – Redebeitrag von unserer Vorsitzenden Sandra Radue

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

Ich sehe im Fernsehen und in den Zeitungen Bilder verzweifelten Menschen, die buchstäblich vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. Diese Trümmer sind für mich ein Sinnbild für meine Gefühle und Empfindungen, die mich heute umtreiben.

Durch den Angriff Putins auf die Ukraine am 24.2. stehen wir in Europa, aber auch hier in Deutschland vor den Trümmern aller Bemühungen um das friedliche Zusammenleben der Völker. 

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Klima-Aufbruch und sozialer Ausgleich – Haushaltsrede von Barbara Pfister

in den vergangenen Wochen haben wir viel über Zahlen und über einzelne Haushaltspositionen diskutiert. Heute, wo wir den Haushalt beschließen, müssen wir den Blick wieder weiten für die Rahmenbedingungen, innerhalb derer wir als Kommunen Politik gestalten können. Für die SPD-Fraktion bedeutet dies, neben den Perspektiven der städtischen Finanzen auch grundsätzliche Fragen und Ziele, gesellschaftliche Veränderungen und Herausforderungen wahrzunehmen und den Haushalt, seine Schwerpunkte und Projekte dazu ins Verhältnis zu setzen.

Im vergangenen Jahr habe ich in meiner Rede von „Haushaltsberatungen in Zeiten der dreifachen Krise“ gesprochen: Klimawandel, Corona und Angriffe auf die Demokratie Diese Krise hat seitdem noch an Brisanz gewonnen. Die Pandemie mit ihren Folgen wie der Zuspitzung von Ungleichheiten, der Verlust von Vertrauen in Wissenschaft und Staat, die Bedrohung der Demokratie durch eine zunehmend radikalisierte und gefährlich rechtslastige Minderheit fordern heute mehr denn je unser mutiges Eintreten für unsere Grundwerte. Reichtum und Lebenschancen sind nach zwei Jahren Pandemie noch ungleicher verteilt, steigende Energiepreise, Bodenspekulation und explodierende Mieten bedrohen viele Menschen existenziell. All dies erschwert die gewaltige Transformation hin zu einer Stadt, die gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern und den Handelnden in Wirtschaft und Gesellschaft Klimaneutralität erreicht und zugleich die Menschen vor den bereits eingetretenen Auswirkungen des Klimawandels bestmöglich schützt.

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Kommunale Verdienstmedaille in Silber für Gisela Niclas

v.l.n.r.: Erlanger Oberbürgermeister Florian Janik, Bezirskrätin Gisela Niclas und Innenminister Joachim Herrmann
Foto: Kurt Fuchs

Über 30 Jahre engagierte sich Gisela Niclas im Erlanger Stadtrat, seit 2008 vertritt sie Erlangen im mittelfränkischen Bezirkstag ehrenamtlich in der Kommunalpolitik. Dafür wurde sie von Innenminister Joachim Herrmann mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber ausgezeichnet. Wir gratulieren dieser herausragenden Kommunalpolitikerin sehr herzlich!

Gisela Niclas, die zu Beginn ihrer Amtszeit 1990 sechs Jahre Bürgermeisterin und Sozialreferentin war, setzt ihre politische Arbeit im mittelfränkischen Bezirkstag fort. Dort wirkt sie weiterhin mit ihrer ungeheuren sozialpolitischen Kompetenz, ihrer aufrechten demokratischen Haltung und ihrem politischen Geschick. In der SPD-Fraktion, die sie nach ihrer Zeit als Bürgermeisterin bis 2008 zwölf Jahre lang als Vorsitzende leitete, war sie bis Januar letzten Jahres Mitglied.

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Neuer Vorstand der Erlanger SPD

Munib Agha, Sandra Radue und Dieter Rosner nebeneinander
Munib Agha (links) und Sandra Radue mit Vorgänger Dieter Rosner

Corona-bedingt auf der Tribüne hat die Erlanger SPD eine neue Führung gewählt: Sandra Radue und Munib Agha führen die Partei künftig als Doppelspitze.

Die Mitgliederversammlung hatte zuvor eine entsprechende Satzungsänderung beschlossen. Die 49-jährige Lehrerin wurde ohne Gegenkandidatin mit 93 Prozent der Stimmen gewählt, Munib Agha, 32-jähriger Mathematiker, setzte sich mit 53 Prozent gegen Volker Lang durch, der später zum Referenten für Arbeitnehmerfragen im Kreisvorstand gewählt wurde.

Radue und Agha treten die Nachfolge von Dieter Rosner an, der nach zwölf Jahren im Amt nicht wieder kandidiert hatte. „Dieter Rosner hat in seiner Amtszeit die Erlanger SPD zusammengeführt und war gleichzeitig Motor für viele inhaltliche Debatten“, würdigte Oberbürgermeister Florian Janik den scheidenden Parteivorsitzenden: „Damit ist er auch zum Architekten der Wahlerfolge 2014 und 2020 geworden. Denn er hat unsere Kampagnen wesentlich konzipiert und die Teams hinter den Wahlkämpfen mit viel Einsatz geführt.“

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