Der in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses deutlich gewordene Protest gegen massive Kürzungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe hat die volle Unterstützung der SPD-Fraktion: „Die Vorschläge, die die schwarz-grüne Stadtspitze hier auf ihre Kürzungsliste gesetzt hat, wären schlimm für ganz viele Kinder und Jugendliche und die soziale Arbeit in Erlangen“, sagt SPD-Jugendsprecherin Sophia Waldmann: „Verschiedene Sozialverbände, der Stadtjugendring und das Stadtjugendamt selbst haben im Jugendhilfeausschuss noch einmal sehr deutlich gemacht: wenn niederschwellige Angebote der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit wegfallen, dann fehlt nicht nur was im Alltag junger Menschen in Erlangen, sondern es entstehen auch sehr schnell Mehrkosten, wenn Kinder und Jugendliche in prekären Lebenssituationen am Ende durch die viel teureren Hilfen zur Erziehung aufgefangen werden müssen.“ Deshalb sieht Sophia Waldmann mögliche Kürzungen bei Angeboten mit präventiver Wirkung besonders kritisch: „Die offene Jugendsozialarbeit, die mobile Jugendsozialarbeit (Streetwork) in Büchenbach, die Abenteuerspielplätze, aber auch Angebote wie Ferienfahrten: Dies sind alles Orte, an denen man früh mitbekommt, wenn Kinder und Jugendliche Probleme haben und dann gegensteuern kann – diese Orte wegzusparen, ist unverantwortlich und wird für die Stadt auch früher oder später teurer als jede Präventionsmaßnahme.
Kommentare sind geschlossenSchlagwort: Kinder

„Frau Haderthauer muss bei der anstehenden Novellierung des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG) die Sorgen der Kinderbetreuungseinrichtungen und der Träger endlich ernst nehmen!“ – Das forderten die SPD-Landtagsabgeordneten Angelika Weikert und Stefan Schuster bei einem Fachgespräch in Erlangen im Schulterschluss mit den Trägern der Kinderbetreuungseinrichtungen aus Erlangen und Erlangen-Höchstadt.
Kommentare sind geschlossen
Die Unterschriftensammlung für die Massenpetition „Ja zu mehr Kinderbetreuung! Nein zum Betreuungsgeld!“ ist in Erlangen gut angelaufen. Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Angelika Weikert konnten die Erlanger Sozialdemokraten bei einem Infostand bereits mehrere hundert Unterschriften sammeln. Die Bayerische Staatsregierung wird mit der Petition aufgefordert, den Ausbau der Kindebetreuung massiv voranzutreiben und sich im Bundesrat gegen die Einführung des Betreuungsgeldes einzusetzen.
Kommentare sind geschlossen
Bei ihrer letzten Sitzung haben sich die Frauen der Erlanger AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) energisch gegen die Zusammenlegung des Programmes DAPHNE mit einem Anti-Drogen-Programm ausgesprochen. DAPHNE bezeichnet ein relativ kleines, aber erfolgreiches Programm, welches Projekte gegen Gewalt an Frauen und Kindern fördert.
Hier finden sie den Originaltext eines Briefes an den zuständigen EU-Kommissar Frattini und an EU-Kommissionspräsident Baroso.
Kommentare sind geschlossen
Das diesjährige Spielplatzfest der Tennenloher SPD in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kinder- und Jugendkultur und der Abteilung Stadtgrün: Impulse und kreative Ideen. Bei der alljährlichen Spielplatzbegehung der Tennenkoher SPD mit Herrn Dietmar Radde, Amt für Kinder- und Jugendkultur, Herrn Dr. Peter Eichner-Dixon, Leiter dieses Amtes, und Herrn Johann Ehrengut von der Abteilung Stadtgrün entstand im Gespräch die Idee der Kinder in Aktion.
Kommentare sind geschlossenDer SPD-Distrikt Erlangen-West fordert, die Stellenzahl beim Abenteuerspielplatz Taubenschlag unverändert zu lassen. In dem von Bürgermeister Lohwasser verantworteten Konzept der Stadtverwaltung zur „Aufgabenkritik“ wird vorgeschlagen, eine halbe Stelle abzubauen; dann wären beim Taubenschlag nur noch zwei Mitarbeiter beschäftigt.
Kommentare sind geschlossen