
Das Thema „Freizeitnutzung des öffentlichen Raumes“ war ein zentraler Aspekt der Veranstaltung auf dem Bohlenplatz. Da dieser einer der wenigen Plätze in der Stadt ist, auf dem Freizeitnutzung am Abend – einschließlich Grillen – toleriert wird, kommt es hier vor allem in den Sommermonaten zu erheblichen Lärmbelästigungen für die Anwohnerinnen und Anwohner. Als Lösung wurde diskutiert, auf weiteren Plätzen die Freizeitnutzung zu tolerieren und so das Problem am Bohlenplatz zu entspannen. Deutlich machten die Anwohnerinnen und Anwohner aber auch: Ihnen geht es nicht um ein „Entweder-oder“ und ein Nutzungverbot auf dem Bohlenplatz, sondern um ein gutes und rücksichtsvolles Miteinander. Ins Spiel gebracht wurde ein „Platzmanager“, der an den Sommerabenden dafür sorgen solle, dass von den Nutzergruppen kein großer Lärm ausginge und die Treffen nicht bis spät in die Nacht andauerten.
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Die BürgerInnen Erlangens haben entschieden. Nachdem beide Entscheide, sowohl das Bürgerbegehren „stadtverträgliche Arcaden“, als auch das Ratsbegehren eine Mehrheit bekommen hat, entschieden die WählerInnen in der Stichfrage knapp für das Arcaden in der großen Variante.
Der Distrikt Innenstadt der Erlanger SPD ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, beim Bürgerentscheid am 13. Juni mit „Nein“ gegen das geplante Arcaden-Projekt zu stimmen. „Die Arcaden sind das Projekt, das die Innenstadt genau nicht braucht“, so Stadträtin und Innenstadtvorsitzende Barbara Pfister. „Es ist damit zu rechnen dass die gesamte Struktur unserer Innenstadt erheblich gestört, wenn nicht sogar vernichtet wird“.