Die Erlanger SPD unterstützt das Volksbegehren Mietenstopp, für das gestern ein konkreter Gesetzentwurf vorgelegt wurde. „Gegen die starken Mietanstiege in den bayerischen Großstädten, auch in Erlangen, musss endlich wirksam gehandelt werden“, erläutert der stellvertretende SPD-Vorsitzende Philipp Dees die Position: „Das Volksbegehren mit dem weitgehenden Aussetzen von Mieterhöhungen für sechs Jahre bietet dieses wirksame Instrument.“
„In Erlangen sind in den letzten Jahren die Mieten jährlich
um durchschnittlich 2,6 Prozent pro Jahr gestiegen, zeigt der Erlanger
Wohnungsbericht 2018. Und außerhalb der sozialen Vermieter*innen wie
insbesondere der städtischen GeWoBau, die weit darunter erhöhen, fällt dieser
Mietenanstieg noch viel drastischer aus“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Florian
Janik: „Die Folge: Immer mehr Menschen sind von den Mieten in der Stadt stark
belastet, immer mehr können sich nicht mehr leisten, in der Stadt zu wohnen.
Ich will aber eine Stadt für alle: Zu der gehört die Polizistin und der
Krankenpfleger genauso wie der Universitätsprofessor und die Ingenieurin bei
Siemens. Deshalb gilt es, den Mietenanstieg zu stoppen.“