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Autor: philippdees

Neuer Vorstand der Erlanger SPD

Munib Agha, Sandra Radue und Dieter Rosner nebeneinander
Munib Agha (links) und Sandra Radue mit Vorgänger Dieter Rosner

Corona-bedingt auf der Tribüne hat die Erlanger SPD eine neue Führung gewählt: Sandra Radue und Munib Agha führen die Partei künftig als Doppelspitze.

Die Mitgliederversammlung hatte zuvor eine entsprechende Satzungsänderung beschlossen. Die 49-jährige Lehrerin wurde ohne Gegenkandidatin mit 93 Prozent der Stimmen gewählt, Munib Agha, 32-jähriger Mathematiker, setzte sich mit 53 Prozent gegen Volker Lang durch, der später zum Referenten für Arbeitnehmerfragen im Kreisvorstand gewählt wurde.

Radue und Agha treten die Nachfolge von Dieter Rosner an, der nach zwölf Jahren im Amt nicht wieder kandidiert hatte. „Dieter Rosner hat in seiner Amtszeit die Erlanger SPD zusammengeführt und war gleichzeitig Motor für viele inhaltliche Debatten“, würdigte Oberbürgermeister Florian Janik den scheidenden Parteivorsitzenden: „Damit ist er auch zum Architekten der Wahlerfolge 2014 und 2020 geworden. Denn er hat unsere Kampagnen wesentlich konzipiert und die Teams hinter den Wahlkämpfen mit viel Einsatz geführt.“

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SPD erreicht günstigeres Sozialticket

Das Erlanger Sozialticket wird deutlich ausgebaut: Auf Antrag der SPD hat der Sozial- und Gesundheitssausschuss des Stadtrats beschlossen, dass Inhaber*innen des ErlangenPass für Fahrkarten im Stadtverkehr (Tarifzone 400/Tarifstufe C) künftig nur noch die Hälfte des normalen Preises zahlen müssen. Außerdem gilt der Rabatt künftig auch für das 9-Uhr-Abo. Mit diesem Ticket können Inhaber*innen des ErlangenPass dann für 12,70 Euro pro Monat den ÖPNV im Stadtgebiet nutzen.

„Mit diesem Rabatt wird Busfahren für Inhaber*innen des ErlangenPass noch erschwinglicher, so SPD-Verkehrssprecher Andreas Richter: „Unseren Weg, mit dem ErlangenPass für mehr Teilhabe von Menschen zu sorgen, die Sozialleistungen beziehen, setzen wir damit konsequent fort. Und wenn der ErlangenPass demnächst zum ,ErlangenPass Plus‘ wird und ihn auch Menschen erhalten, die wenig verdienen, aber keine Sozialleistungen beziehen, wird diese Entwicklung noch mal verstärkt.“

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Erläuterungen zur Besetzung des Erlanger Sozialreferats

Die Begründung für ihren Wahlvorschlag für das Sozialreferat hat die Erlanger SPD bereits mit einem eigenen Artikel vorgelegt: https://spd-erlangen.de/blog/dieter-rosner-soll-sozialreferent-werden/

Angesichts der Vorwürfe verschiedener Parteien dazu noch folgende Ergänzungen:

  • Die Kompetenz von Dieter Rosner für die zu besetzende Stelle ist nach ca. 10 Jahren im Nürnberger Sozialreferat, davon 4 Jahre als Amtsleiter, kaum zu bestreiten, sowohl bei den inhaltlichen Anforderungen an die Stelle als auch bei der Führungserfahrung. Das tun die meisten anderen Parteien ja auch gar nicht, im Bewerbungsverfahren ist dies auch offensichtlich gewesen (die Ausschussgemeinschaft ödp/Klimaliste hat allerdings zu den Vorstellungsgesprächen keinen Vertreter geschickt, kann dies also nicht beurteilen). Diese Kompetenz ist das für uns zentrale Kriterium für die Auswahl von Dieter Rosner. Wir würden es umgekehrt für problematisch halten, eine Person, die für eine zu besetzende Stelle herausragend qualifiziert ist, wegen privater Verbindungen auszuschließen, obwohl es keinerlei gesetzliche Notwendigkeit dafür gibt – das würde ja im Zweifelsfall bedeuten, die Stelle nur deshalb mit einer weniger qualifizierten Person zu besetzen.
  • Wir haben uns gemeinsam mit der CSU sehr bewusst dafür entschieden, die Stelle öffentlich auszuschreiben und ein reguläres Auswahlverfahren durchzuführen – gesetzlich vorgeschrieben wäre dies wegen der am Ende politischen Besetzung der Stelle nicht gewesen. Unser Ziel war dabei, aus möglichst vielen Bewerbungen die qualifizierteste Person auszuwählen (unter Beachtung auch politischer Bewertungen, siehe nächster Punkt). Deshalb ist auch die Bewerbung von Dieter Rosner vertraulich behandelt worden, damit niemand auf eine Bewerbung verzichtet, weil er die Stelle für bereits faktisch vergeben hält, und uns damit möglicherweise ein besser qualifizierter Bewerber (und mit Blick auf das Geschlechterverhältnis in der Stadtspitze insbesondere eine besser qualifizierte Bewerberin) entgeht. Dies ist übrigens ein Unterschied zum Auftakt der Besetzung des Umweltreferats, als die Grünen ihren Vorschlag bereits vor Ende der Ausschreibung bekanntgegeben haben (der später zurückgezogen wurde). Hätte sich ein Bewerber in der Abwägung mit den politischen Kriterien als qualifizierter erwiesen, hätten wir diese Person vorgeschlagen.
  • Referentenstellen sind auch politische Stellen. Deshalb ist es natürlich so, dass die Fraktionen vor ihrer Wahlentscheidung auch beurteilen, ob ein Bewerber auch ihren politischen Zielsetzungen nahesteht. Das ist natürlich auch beim Sozialreferat der Fall: Dass Dieter Rosner profilierter Sozialdemokrat ist, war für uns insofern kein Hinderungsgrund, sondern eine weitere Qualifikation. Selbstverständlich ist aber für uns, dass eine Besetzung nur wegen der politischen Ausrichtung nicht in Frage käme – es muss natürlich auch die Eignung vorhanden sein, die Funktion inhaltlich und administrativ auszufüllen. Das ist bei Dieter Rosner unbestrittene der Fall. Natürlich können aber andere Fraktionen zu dem Ergebnis kommen, dass Dieter Rosner wegen seiner politischen Ausrichtung trotz der fachlichen Qualifikation für sie nicht in Frage kommt, weil die jeweilige Fraktion andere Zielsetzungen hat. Auf dieser Ebene würden wir die Diskussion auch gerne führen, sie wäre der politischen Ausrichtung der Stelle wie auch der Debattenkultur in der Stadt auch dienlicher als das Verlegen der Debatte auf die persönliche Ebene. 
  • Politische Vorschlagsrechte für Referentenstellen sind in Erlangen wie in anderen Städten wegen des politischen Charakters der Stellen seit Jahrzehnten üblich (in Nürnberg oder München z.B. werden alle Referentenpositionen über solche Vereinbarungen besetzt). In Erlangen ist tradiert, dass CSU und SPD je für mindestens einen Referentenposten vorschlagen (das Wirtschaftsreferat schon zu Zeiten Hahlwegs bei der CSU, das Kulturreferat auch zu Zeiten Balleis bei der SPD). In dieser Amtszeit gibt es insgesamt vier Vorschlagsrechte, eines (plus Bürgermeister) für die CSU, zwei (wegen des Verzichts auf einen Bürgermeisterposten) für die SPD und eines für die Grünen (wegen deren gestiegenen Gewichts im Stadtrat). Auch die Grünen werden unseres Wissens von ihrem Vorschlagsrecht Gebrauch machen.

Philipp Dees, stellvertretender Fraktions- und Kreisvorsitzender

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Dieter Rosner soll Sozialreferent werden

Die SPD schlägt Dieter Rosner als künftigen Erlanger Sozialreferenten vor. Nach der Stadtratsfraktion beschloss nun auch der SPD-Kreisvorstand einstimmig diesen Personalvorschlag.

„Dieter Rosner hat in den Auswahlgesprächen bei der Stadt Erlangen mit einem tiefen Wissen über die aktuellen Herausforderungen in der Sozialpolitik und gleichzeitig sehr konkreten Vorstellungen, wie er die Sozialpolitik in Erlangen gestalten möchte, überzeugt“, erläutert der stellvertretende SPD-Fraktions- und Parteivorsitzende Philipp Dees, der für die SPD am Auswahlverfahren teilnahm: „Wir sind deshalb sicher, dass er die Erlanger Sozialpolitik im Sinne der ‚Stadt für alle‘ weiter gestalten wird: Mit dem Ziel, allen Menschen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, Armut, Arbeitslosigkeit und soziale Ausgrenzung zu bekämpfen und allen Menschen ein selbstbestimmtes Leben möglich zu machen.“

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SPD Erlangen unterstützt Volksbegehren Mietenstopp

Die Erlanger SPD unterstützt das Volksbegehren Mietenstopp, für das gestern ein konkreter Gesetzentwurf vorgelegt wurde. „Gegen die starken Mietanstiege in den bayerischen Großstädten, auch in Erlangen, musss endlich wirksam gehandelt werden“, erläutert der stellvertretende SPD-Vorsitzende Philipp Dees die Position: „Das Volksbegehren mit dem weitgehenden Aussetzen von Mieterhöhungen für sechs Jahre bietet dieses wirksame Instrument.“

„In Erlangen sind in den letzten Jahren die Mieten jährlich um durchschnittlich 2,6 Prozent pro Jahr gestiegen, zeigt der Erlanger Wohnungsbericht 2018. Und außerhalb der sozialen Vermieter*innen wie insbesondere der städtischen GeWoBau, die weit darunter erhöhen, fällt dieser Mietenanstieg noch viel drastischer aus“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Florian Janik: „Die Folge: Immer mehr Menschen sind von den Mieten in der Stadt stark belastet, immer mehr können sich nicht mehr leisten, in der Stadt zu wohnen. Ich will aber eine Stadt für alle: Zu der gehört die Polizistin und der Krankenpfleger genauso wie der Universitätsprofessor und die Ingenieurin bei Siemens. Deshalb gilt es, den Mietenanstieg zu stoppen.“

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Bunt, vielfältig, kompetent: Die SPD-Stadtratsliste steht

Oberbürgermeister Florian Janik zeigte sich sehr zufrieden über die große Geschlossenheit bei der Nominierungsversammlung der SPD zur Stadtratswahl am 20. Juli. In seiner Begrüßungsrede unterstrich er den politischen Führungsanspruch der SPD im Rathaus. „Ich freue mich darauf mit einem jungen und dynamischen Team in den Wahlkampf zu ziehen. Mit dieser Liste können wir uns sehen lassen und deutlich machen: Wir wollen auch in den nächsten Jahren gemeinsam mit den Erlangerinnen und Erlangern unsere Stadt weiter gestalten.“

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Weiter voran zur Stadt für alle! SPD beschließt Kommunalpolitisches Programm 2020

Einstimmig hat die SPD Erlangen ihr Programm zur Kommunalwahl 2020 beschlossen. Unter dem Titel „Weiter voran zur Stadt für alle“ skizziert die SPD darin ihre Vorstellungen für die Weiterentwicklung Erlangen.

„Stadt für alle heißt: Die Menschen an den Entscheidungen in der Stadt zu beteiligen“, erläuterte Oberbürgermeister Dr. Florian Janik zum Auftakt der Programm-Mitgliederversammlung: „Stadt für alle heißt: Niemand soll Angebote aus Kultur, Freizeit, Sport aus finanziellen Gründen nicht wahrnehmen können. Stadt für alle heißt: Alle müssen sich Wohnen in unserer Stadt leisten können. Und Stadt für alle heißt für uns vor allem auch: Die Zukunft unserer Welt und damit auch unserer Stadt sichern, in dem wir alles tun, um den Klimawandel zu bekämpfen!“ Entsprechend setzt das Programm auch Schwerpunkte auf politischer und gesellschaftlicher Teilhabe, Wohnen und Klimawandel.

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Hochschulstandort Erlangen-Nürnberg in Gefahr – Nötige Investitionen fehlen im bayerischen Haushalt

Entsetzt zeigen sich Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik und der für die Universität zuständige stellvertretende SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzende Dr. Philipp Dees darüber, dass der Haushalt des Freistaats Bayern für 2019/20 keinerlei Mittel für die Weiterentwicklung des Hochschulstandorts Erlangen-Nürnberg enthält: Für die Friedrich-Alexander-Universität sind weder Mittel für die „Wissenschaftsachse“ in der Erlanger Innenstadt mit dem Umbau des „Himbeerpalasts“ für die Philosophische Fakultät, dem Neubau eines Hörsaalzentrums an der Henkestraße/Langemarckplatz und der Generalsanierung von Schloss und Kollegienhaus vorgesehen, noch wurden Gelder für zahlreiche Erweiterungen und Sanierungen auf dem Südgelände, die Erweiterung der Technischen Fakultät auf den Siemens-Campus oder den Neubau für die Erziehungswissenschaften in Nürnberg bereitgestellt.

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SPD ruft zu Volksbegehren „Rettet die Bienen“ auf: Jetzt aufs Rathaus

Vor Ort wird bereits zum Insektenschutz gehandelt

Die Erlanger SPD ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, das Volksbegehren „Artenvielfalt – Rettet die Bienen“ zu unterstützen und sich bis zum 13. Februar im Rathaus oder den Eintragungsstellen in den Stadtteilen dafür einzutragen. Das Volksbegehren sieht u. a. vor, Blühwiesen und Blühstreifen zu schaffen, Biotope bayernweit zu vernetzen, die ökologische Landwirtschaft auszubauen und alle staatlichen Flächen pestizidfrei zu bewirtschaften.

„Das dramatische Insektensterben bedroht unser aller Lebensgrundlagen. Das Naturschutzgesetz muss daher mit verbindlichen Regelungen verbessert werden.“, erläutert Andreas Richter, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion, die Position der Erlanger SPD.

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SPD begrüßt Verkehrskonzept für die Innenstadt


Auf große Zustimmung stößt das im Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss vorgestellte Verkehrskonzept Innenstadt bei der SPD-Stadtratsfraktion. „Hier werden endlich Probleme angegangen, die seit Jahrzehnten immer beschrieben, aber nie gelöst wurde“, erläuterte SPD-Verkehrssprecherin Felizitas Traub-Eichhorn in der Sitzung: „Die Belastung der Neuen Straße durch den Durchgangsverkehr kennen wir seit Jahrzehnten. Jetzt liegt endlich ein Vorschlag auf dem Tisch, mit dem die Neue Straße wirksam entlastet wird und trotzdem die Erreichbarkeit der Unikliniken und der nördlichen Innenstadt bleibt. Die Anwohnerinnen und Anwohner können endlich aufatmen.“

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