Meldungen

SPD verlieh den Karl-Heinz-Hiersemann-Preis 2015

Porträtfoto von Karl-Heinz-Hiersemann neben einem BlumenstockGemeinsam haben SPD Mittelfranken und der SPD-Kreisverband Erlangen bei einer Festveranstaltung im Redoutensaal den Karl-Heinz-Hiersemann-Preis 2015 an insgesamt 5 Gruppen von Schülerinnen und Schülern verliehen.

Festredner Franz Müntefering schlug einen Bogen von der aktuellen Diskussion um die Aufnahme von Flüchtlingen zu den Erfahrungen der Sozialdemokratie. Sie lehrten, dass Demokratie und Freiheit über eine lange Zeit erkämpft werden müssten und keineswegs „vom Himmel fielen“. Und die deutsche Geschichte zeige, wie schnell Menschen zur Flucht gezwungen und auf die Aufnahme und Hilfe durch andere angewiesen sein könnten. Es sei daher ein Gebot der Solidarität, nun Menschen zu helfen, die aus Not nach Deutschland kämen – auch wenn dies natürlich Herausforderungen und Anstrengungen bedeute. weiterlesen

Housing Area: Schlüssige und gute Vorgehensweise von Gewobau und Stadtspitze

In ihrer Berichterstattung zur vergangenen Stadtratssitzung über die Bürgerfragestunde zur Housing Area („Zählweise sorgt bei Mietern für Unmut“) haben die Erlanger Nachrichten die Diskussion leider nur verzerrt wiedergegeben. Den klarstellenden Leserbrief, den der zuständige Sprecher Philipp Dees für die Stadtratsfraktion verfasst hat, wollen die Erlanger Nachrichten nicht abdrucken, da nach ihrer Auffassung generell keine Leserbriefe von Stadtratsmitgliedern veröffentlicht werden. Um die Aussagen der Berichterstattung dennoch richtig zu stellen, veröffentlichen wir nachfolgend den Text des Leserbriefs.

Leider gibt der als „Meinung und Hintergrund“ betitelte Bericht der Erlanger Nachrichten die Diskussion im Stadtrat zum Thema „Housing Area“ nur verzerrt wieder. Dies gilt besonders für die Auswertung der Fragebögen der zweiten Mieter-Befragung, die die Gewobau – anders als suggeriert – immer transparent dargestellt hat.

Aus der Auswertung lassen sich zwei Fragen beantworten. Die erste betrifft die von den Mieterinnen und Mietern bevorzugte Variante bei insgesamt 5 Vorschlägen. Hier liegt die von einer Mieterinitiative erarbeitete Variante 5 mit 41,7 Prozent knapp vor der Variante 4 der Gewobau mit 39,6 Prozent.

Zweitens geht es aber auch um den Umfang der Nachverdichtung in der Housing Area. Hier ist der Ansatz der Gewobau methodisch korrekt, die Variante 5 mit einer Beschränkung der Nachverdichtung auf 90 Wohnungen gegen die Summe der Stimmen für die Gewobau-Varianten 1 - 4 zu stellen (58,3 Prozent). Diese sehen nämlich alle eine ähnlich hohe Zahl neuer Wohnungen vor (bis zu 450). weiterlesen

Gemeinsame Presseerklärung der Erlanger SPD und der SPD-Fraktion zum „Tag der Aufklärung“

Wir begrüßen das Engagement vieler Erlangerinnen und Erlanger gegen den „Zwischentag“ der Burschenschaft Frankonia und danken ihnen für ihre Teilnahme an den Veranstaltungen und der Gegenkundgebung am 3. und 4. Juli. Ein breites Bündnis gesellschaftlicher und politischer Organisationen sowie die Studierendenvertretung der Universität haben den „Tag der Aufklärung“ unterstützt und damit zum Ausdruck gebracht, dass unsere Stadt für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz steht. Die Teilnehmer am „Tag der Aufklärung“ haben friedlich demonstriert und damit die antidemokratischen Aktivitäten der einschlägig bekannten Burschenschaft „Frankonia“ besonnen beantwortet.

Auftreten und Vorgehen der Polizei, insbesondere des USK, am 4. Juli - für das neben dem Einsatzleiter vor Ort Innenminister Hermann die Gesamt-verantwortung trägt - halten wir für teilweise überzogen und zu massiv. Dies belegen die Beobachtungen zahlreicher Teilnehmer_innen – auch aus unserer Partei und Fraktion. weiterlesen

SPD-Kreisverband Erlangen spricht sich gegen TTIP, CETA und TiSA aus

Der SPD-Kreisverband Erlangen verabschiedete auf seiner letzten Kreismitgliederversammlung mit sehr deutlicher Mehrheit einen Antrag, in dem die geplanten Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) beziehungsweise Kanada (CETA) sowie das Dienstleistungsabkommen TiSA entschieden abgelehnt werden. Zudem werden dort klare Bedingungen für Handelsabkommen formuliert. Im Vorfeld hatte sich eine Projektgruppe der Erlanger SPD sehr intensiv mit den geplanten Abkommen auseinandergesetzt und auf dieser Basis den Antrag vorbereitet, der auf der Kreismitgliederversammlung noch einmal intensiv mit breiterer Beteiligung der Partei diskutiert wurde. Auch Vertreter von attac sowie des DGB brachten dort ihre Positionen ein. weiterlesen

Auf dem Weg in die Freihandelsfalle?

Der Saal der IG Metall war bei der Diskussion gut gefüllt. Stehend: Prof. Dr. Markus Krajewski, rechts daneben sitzend Wolfgang Niclas und Wolfgang Geus

Der Saal der IG Metall war bei der Diskussion gut gefüllt. Stehend: Prof. Dr. Markus Krajewski, rechts hinten sitzend Wolfgang Niclas und Wolfgang Geus

Der Saal der IG Metall in der Friedrichstraße war beinahe zu klein gewählt, um das engagierte und aufmerksame Publikum zum Thema „TTIP, TiSA und Co.“ aufzunehmen, das Sandra Radue vom Kreisverband Erlangen der SPD begrüßen konnte. Mit Prof. Dr. Markus Krajewski von der FAU, dem Vorstandsvorsitzenden der Erlanger Stadtwerke, Wolfgang Geus, und Wolfgang Niclas vom DGB Erlangen als Moderator war das Podium der Veranstaltung prominent besetzt.

Nach der kurzen Anmoderation mit den „Spielregeln“ des Abends begann Herr Geus sein kurzes Eingangsreferat: „Es geht etwas um, das man nicht kennt“, eröffnet er. Die ESTW als Dienstleister in der Daseinsvorsorge sei stark von langfristigem Denken und Wirtschaften abhängig. Ganz besonders die Wasserversorgung und damit die Qualität des Trinkwassers sei das Ergebnis jahrzehntelanger vorausschauender Investition. Wie sich unter Quartalszahlendruck und Instant-Renditeerwartung die Dienstleistung Daseinsvorsorge verändert, könne derzeit schon in verschiedenen europäischen Ländern studiert werden. „Zur Nachahmung nicht empfohlen“, so das Fazit von Herrn Geus. Er bezweifelt auch die Redlichkeit unserer politischen Vertretung, laut deren öffentlich geäußerten Beschwichtigungen es „keine Absenkung bestehender Standards“ geben werde, bei derart rabiater Umgestaltung der Handlungsmöglichkeiten. weiterlesen

SPD Erlangen gegen Vorratsdatenspeicherung

Der Kreisverband Erlangen lehnt die sogenannte Vorratsdatenspeicherung, d.h. die anlasslose und massenhafte Speicherung von Telekommunikations- und Verbindungsdaten ab. Dies beschloss die Partei in ihrer jüngsten Kreismitgliederversammlung einstimmig.

„Wir sehen in der Vorratsdatenspeicherung einen unzulässigen Eingriff in die Privatsphäre und die informationelle Selbstbestimmung,“ führte Sandra Radue, stellvertretende Vorsitzende der Erlanger SPD aus. „Die Vorratsdatenspeicherung widerspricht dem sozialdemokratischen Verständnis eines offenen und demokratischen Rechtsstaates, in dem die Freiheit und Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger angemessen gewahrt wird.“

Planungen für die Stadt-Umland-Bahn weiter voranbringen!

Gemeinsam für die Stadt-Umland-Bahn: Dr. Florian Janik (2. von links) mit SPD-Vertretern aus Nürnberg, Erlangen-Höchstadt und Herzogenaurach

Schon seit Jahren wirbt die Erlanger SPD gemeinsam mit den Nachbarstädten für die Stadt-Umland-Bahn

Die SPD Erlangen hält auch nach dem Bürgerentscheid im Landkreis Erlangen-Höchstadt an der Stadt-Umland-Bahn (StUB) fest. Nachdem sich am 19. April die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises gegen die Gründung eines Zweckverbandes ausgesprochen hat, ist nun allerdings nur noch eine L-Lösung nach Herzogenaurach denkbar. „Wir sind der Meinung, dass nur ein schienengeführtes System wirkliche Verkehrsentlastung bringt“, meint dazu Dieter Rosner, der Kreisvorsitzende der Erlanger SPD. „Natürlich respektieren wir das Votum der Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis. Nun muss überlegt werden, wie die drei Partner Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach das Projekt realisieren können.“ weiterlesen

Tennenloher Bote Nr. 87 März 2015 jetzt online

Die neuste Ausgabe des Tennenloher Boten, die am Wochenende 13. - 16.03. flächendeckend in Tennenloher verteilt worden ist, ist jetzt auch online hier einsehbar (Internet Explorer verwenden!). Einige Artikel befassen sich mit dem Jubiläum (Erläuterungen zum Logo, zum Eröffnungskonzert, zur Urkunde vom 23.03.1265, zur Übergabe der Sparkassenspende). Außerdem ein Bericht vom Neujahrsempfang mit Auszügen aus der Rede, das Jubiläum betreffend. Ferner Bemerkungen zu TTIP, CETA usw. Es werden vorgestellt: Prof.Dr.Dr.Schüßler, der Schriftsteller Richard Adleff, der Jugend-Schützenkönig Finn-Magnus Beichler. Außerdem: kleinere Artikel zum SVT (Kunstrasenplatz und Goldene Raute), zur Reinigung der Photovoltaik-Anlage des Kunstkreises durch die Fa. iKratos und zum Sanierungsprojekt der Straße An der Wied. Reinschauen lohnt sich allemal.

Beuschen Sie auch die Homepage 750 Jahre Tennenlohe! Auch da lohnt es sich reinzuschauen!

Eröffnungskonzert zum Jubiläum 750 Jahre Tennenlohe

Mit einem beeindruckenden Auftakt hat das Jubiläumsjahr 750 Jahre Tennenlohe begonnen. Am 21.03. gastierte der Amadeus-Chor mit einem auf das Jubiläum zugeschnittenen Passionsprogramm in der Kirche der katholischen Gemeinde Hl.Familie vor etwa 170 Zuhörer/innen. Das Konzert wurde begeistert aufgenommen. Die Qualität der musikalischen Darbietung überzeugte nicht nur, sondern fand einhellige Bewunderung. Auch Zuhörer/innen, die sonst nichts mit Musik zu tun haben, waren sowohl von der tonalen Qualität als auch von dem abwechslungsreichen Programm (Vokalpolyphonie der Renaissance - Palestrina, Lassus, Allegri - und der expressiven Vertonung eines Barkauskas  bzw. dem Spiel zwischen Dissonanz und Harmonie eines Nystedt) sehr angetan.  Lobend hervorgehoben wurde auch der Männerchor, der die Komposition des Esten Arvo Pärt zu Gehör brachte. Dirigent: Benedikt Haag, ehemaliger Windsbacher. Auf den Bildern in der Männerreihe ganz rechts: Ortsbeiratsvorsitzender Rolf Schowalter, links daneben: Dr. Guntram Mahir, ehemals Tennenlohe.

Die Erlanger Nachrichten haben das Konzert in einem eigenen Artikel gewürdigt.Tennenlohe Eröffnungskonzert klTennenlohe Eröffnungskonzert Applaus kl Besuchen Sie auch die für das Tennenloher Jubiläum eingerichtete Homepage 75o Jahre Tennenlohe

SPD Mittelfranken diskutierte mit Bernd Lange MdEP über „TTIP, CETA & Co“

Bernd Lange am Rednerpult, dahinter sind Zuhörerinnen und Zuhörer zu sehen.

Bernd Lange während seines Vortrags

TTIP und CETA sind in aller Munde, obwohl niemand weiß, was wirklich in den Vertragsentwürfen steht. Aufklärung ist bitter nötig, deshalb hatte die SPD Mittelfranken die Europa-Abgeordneten Bernd Lange und Kerstin Westphal zu Gast. Sie kamen gemeinsam mit den Bundestagsabgeordneten Carsten Träger, Martina Stamm-Fibich und Gabriela Heinrich am Aschermittwoch in das Haus des Handwerks nach Erlangen, um mit der SPD-Basis über TTIP und CETA zu diskutieren.

Bernd Lange ist Vorsitzender des Handelsausschusses des Europäischen Parlaments und konnte deshalb aus erster Hand vom aktuellen Stand der Verhandlungen bezüglich CETA und TTiP berichten. Dabei machte er unmissverständlich klar, dass die SPD-Abgeordneten in Europa kein Abkommen „durchwinken“ werden, wenn Sozial-, Umwelt- oder Arbeitsstandards gefährdet, private Schiedsgerichte installiert oder genmanipulierter Ware ein Freibrief zur Einfuhr erteilt werden würde. weiterlesen