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Schlagwort: Universität

Hochschulstandort Erlangen-Nürnberg in Gefahr – Nötige Investitionen fehlen im bayerischen Haushalt

Entsetzt zeigen sich Erlangens Oberbürgermeister Dr. Florian Janik und der für die Universität zuständige stellvertretende SPD-Stadtratsfraktionsvorsitzende Dr. Philipp Dees darüber, dass der Haushalt des Freistaats Bayern für 2019/20 keinerlei Mittel für die Weiterentwicklung des Hochschulstandorts Erlangen-Nürnberg enthält: Für die Friedrich-Alexander-Universität sind weder Mittel für die „Wissenschaftsachse“ in der Erlanger Innenstadt mit dem Umbau des „Himbeerpalasts“ für die Philosophische Fakultät, dem Neubau eines Hörsaalzentrums an der Henkestraße/Langemarckplatz und der Generalsanierung von Schloss und Kollegienhaus vorgesehen, noch wurden Gelder für zahlreiche Erweiterungen und Sanierungen auf dem Südgelände, die Erweiterung der Technischen Fakultät auf den Siemens-Campus oder den Neubau für die Erziehungswissenschaften in Nürnberg bereitgestellt.

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Staatsregierung will Verpflichtung für FAU nicht nachkommen

Die SPD-Landtagsabgeordneten Helga Schmitt-Bussinger und Alexandra Hiersemann äußern ihr Unverständnis über die Ablehnung der CSU zu einem Antrag zur Gewährung von Mitteln für die dringende Sanierung zweier Gebäude der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: „Wir sprechen hier nicht über irgendwelche luxuriösen baulichen Sahnehäubchen, sondern um dringende Baumaßnahmen, da vom derzeitigen Stand der Gebäude Gefahren für Leib und Leben ausgehen können“, mahnt Helga Schmitt-Bussinger, Mitglied im Hochschulausschuss des Landtages, an.

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Uni Erlangen-Nürnberg sanieren, Leib und Leben schützen

SPD-Landtagsabgeordnete setzen sich für mehr Sanierungsmittel für die FAU ein

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Setzen sich gemeinsam für die FAU ein: Alexandra Hiersemann (links) und Helga Schmitt-Bussinger

Die SPD-Landtagsabgeordneten Helga Schmitt-Bussinger und Alexandra Hiersemann fordern für die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 10 Millionen Euro für zwei dringende Sanierungsvorhaben von Gebäuden, von denen ein Sicherheitsrisiko ausgeht. Konkret handelt es sich um die Sanierung der Gebäude der Anatomie I und des Physikalischen Außenlabors. Hier sollen Haushaltsmittel von insgesamt 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. „Wir brauchen diese Mittel dringend, weil es sich hierbei um Maßnahmen handelt, die notwendig sind, um Leib und Leben der Studierenden und Lehrenden zu sichern“, gibt Helga Schmitt-Bussinger, Mitglied im Hochschulausschuss des Landtages zu bedenken.

An der Universität Erlangen-Nürnberg gibt es im Stadtgebiet Erlangen, am Stadtrand (Südgelände) sowie im Stadtgebiet Nürnberg einen enormen Sanierungsstau bei vielen der Universitätsgebäude und deren technischen Anlagen. Die meisten werden bereits 30 oder 40 Jahre intensiv genutzt und kommen an das Ende ihrer Lebensdauer.

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Erlangens Südstadt vor neuen Herausforderungen

Florian Janik im Gespräch
Florian Janik im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Sebaldussiedlung

Beim Dialog in der Sebaldussiedlung ging es vor allem um Verkehrsprobleme. Hier ist vor allem der Ausbau des Südgeländes der Universität mit dem dadurch entstehenden Verkehr und dem Parkplatzmangel ein Problem.

Planungsreferent Josef Weber erläuterte, dass die Universität hier seit kurzem ein städtebauliches Konzept entwickeln lasse, mit dem auch die Verkehrsführung verbessert werden solle. So plane die Universität, parallel zur Kurt-Schumacher-Straße eine Erschließungsstraße zu bauen, entlang der eine Reihe von Parkhäusern entstehen sollten. Dadurch solle der Verkehr von Osten zum Südgelände geführt und so die Wohngebiete entlastet werden. Zentral durch das Südgelände solle künftig eine Fuß- und Radwegachse verlaufen, die die einzelnen Institute und Einrichtungen miteinander verbinde und eine echte „Campus-Atmosphäre“ schaffe.

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Siemens-Campus: eine Chance für Erlangen und ein Auftrag zur Bürgerbeteiligung!

Das Vorhaben der Firma Siemens, auf dem Gelände des heutigen Forschungszentrums im Süden einen neuen Stadtteil zu entwickeln, der Wohnen, Arbeiten und Freizeit für mehrere tausend Beschäftigte miteinander verbindet, ist eine große Chance für unsere Stadt. Die Entscheidung ist nicht nur ein klares Bekenntnis von Siemens zum Standort, sondern sie bietet auch vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten für Erlangen.

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Antrag: Uni-Außenstelle Tennenlohe an ÖPNV anschließen

Als Ersatz für das marode Gebäude in der Kochstraße hat die Universität ein ehemaliges Areva-Gebäude im Gewerbegebiet Tennenlohe angemietet. Für die StudentInnen und Angestellten der Philosophischen Fakultät bedeutet diese Übergangslösung natürlich ein häufiges Pendeln zwischen den Räumen der Innenstadt und Tennenlohe.

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Riesiger Erfolg beim Volksbegehren gegen Studiengebühren!

Landtagskandidat Philipp Dees beim Verteilen von Informationsmaterial zum Volksbegehren am Erlanger Bahnhof.
Landtagskandidat Philipp Dees beim Verteilen von Informationsmaterial zum Volksbegehren am Erlanger Bahnhof.

Das Volksbegehren für die Abschaffung der Studiengebühren war nicht nur bayernweit, sondern gerade auch in Erlangen ein riesiger Erfolg: Bayernweit schrieben sich 14,4 Prozent der Wahlberechtigten für das Volksbegehren ein, weit mehr als die notwendigen 10 Prozent. Und die Stadt Erlangen erreichte mit 22,3 Prozent Unterstützung den höchsten Wert aller Landkreise und kreisfreien Städte – unmittelbar gefolgt vom Landkreis Erlangen-Höchstadt, der 20,0 Prozent erreichte.

Für Landtagskandidat Philipp Dees, der die Erlanger SPD gemeinsam mit der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Sandra Radue im Erlanger Bündnis für das Volksbegehren vertrat, ist die starke Unterstützung des Volksbegehrens ein ermutigendes Signal: „Erlangen hat wieder einmal nicht nur gezeigt, dass die direkte Demokratie von den Menschen hier hochgehalten wird. Sondern die Menschen in dieser Stadt haben auch ein deutliches Zeichen für mehr Bildungsgerechtigkeit gesetzt.“ Besonders bemerkenswert sei dies auch deshalb, weil der Präsident der Erlanger Universität zu den stärksten Befürwortern von Studiengebühren gehört: „Die Menschen in Erlangen haben klar gezeigt, was sie davon halten!“

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Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren gestartet

Werben gemeinsam für die Abschaffung der Studiengebühren: Philipp Dees (Landtagskandidat Erlangen-Stadt), Alexandra Hiersemann (Landtagskandidatin Erlangen-Höchstadt), Gisela Niclas (Bezirkstagskandidatin Erlangen-Stadt), Martina Stamm-Fibich (Bundestagskandidatin) und Konrad Gubo (Bezirkstagskandidat Erlangen-Höchstadt)
Werben gemeinsam für die Abschaffung der Studiengebühren: Philipp Dees (Landtagskandidat Erlangen-Stadt), Alexandra Hiersemann (Landtagskandidatin Erlangen-Höchstadt), Gisela Niclas (Bezirkstagskandidatin Erlangen-Stadt), Martina Stamm-Fibich (Bundestagskandidatin) und Konrad Gubo (Bezirkstagskandidat Erlangen-Höchstadt)

Seit dem 17. Januar läuft die Einschreibung für das Volksbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren in Bayern. Noch bis zum 30. Januar kann sich jeder und jede Wahlberechtigte, der oder die das Volksbegehren unterstützen möchte, persönlich in einer Eintragungsgstelle registrieren lassen. Dabei muss ein Personalausweis oder Reisepass mitgebracht werden. Die Einschreibung ist grundsätzlich nur in Einschreibestellen der Kommune möglich, in der man mit Erstwohnsitz gemeldet ist; für Ausnahmen ist ein Eintragungsschein erforderlich.

Kurz nach Beginn des Volksbegehren trug sich der Erlanger Landtagskandidat Philipp Dees gemeinsam mit vielen weiteren Mitstreitern des Erlanger Bündnisses zur Abschaffung der Studiengebühren im Erlanger Rathaus ein. Im Stadtrat hat sich die Erlanger SPD erfolgreich dafür eingesetzt, die Öffnungszeiten  der Einschreibestellen in Erlangen über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus auszuweiten. Neben dem Rathaus gibt es auch Einschreibetermine in den Stadtteilen – hier können sich auch Wahlberechtigte einschreiben, die nicht in dem jeweiligen Stadtteil wohnen!

Weitere Informationen zum Volksbegehren: www.volksbegehren-studiengebuehren.de

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