Stadtwesten bleibt mit „StUB“ auch mit Bussen an die Innenstadt angebunden

SPD kritisiert Falschinformation durch die CSU

busMit Empörung reagiert die Erlanger SPD darauf, dass die CSU im Vorfeld des Bürgerentscheids offenkundig bewusst falsche Informationen über das künftige Bussystem im Stadtwesten verbreitet. „In ihrer Stadtteilzeitung für Dechsendorf formuliert die CSU, dass es künftig keine direkte Verbindung aus Dechsendorf mehr in die Innenstadt geben werde“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Philipp Dees. „Diese Aussage ist klar falsch: Die standardisierte Bewertung wie das Buskonzept des Verkehrsentwicklungsplans mit StUB sehen ausdrücklich vor, dass die Linien 202, 205 und 283 weiter in die Innenstadt geführt werden: 202 und 205 über die neue Kosbacher Brücke, die 283 über den Dechsendorfer Damm und damit auch in die Altstadt. Der zuständige Planungsreferent Weber hat im gestrigen Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss dies auf meine Nachfrage hin nochmals bestätigt.“

Auch aus Frauenaurach berichten Bürgerinnen und Bürger, dass dort erzählt wird, die Linie 281 werde mit der Stadt-Umland-Bahn nicht mehr in die Innenstadt fahren. „Auch diese Aussage entspricht nicht den Tatsachen“, erläutert Felizitas Traub-Eichhorn, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. „Auch die Linie 281 ist im Linienkonzept mit StUB weiter vorgesehen, sie fährt dann wie bisher von Hüttendorf, Kriegenbrunn, Frauenaurach und Gerätewerk oder Schallershof neu über die Neumühle, das Schulzentrum West und die Kosbacher Brücke zum Hauptbahnhof. Über die Kosbacher Brücke kommen die Menschen aus dem Südwesten der Stadt damit sogar deutlich schneller mit dem Bus in die Stadt als derzeit.“

Ebenso wird es auch aus Büchenbach, Alterlangen und der Stadtrandsiedlung weiterhin Busverbindungen in die Innenstadt geben, teilweise ebenfalls über die neue „Kosbacher Brücke“, teilweise auf den traditionellen Wegen über Büchenbacher Damm – mit neuer Busbeschleunigung nach der Sanierung – und Dechsendorfer Damm.

„Die Erlanger CSU erklärt permanent, beim Bürgerentscheid müsse sachliche Information im Mittelpunkt stehen und fordert einen fairen Diskussionsstil ein“, so Dees. „Diesem Anspruch wird sie selbst aber nicht gerecht, wenn sie gezielt Falschinformationen verbreitet.“