SPD Erlangen verleiht August-Bebel-Uhr an Gerd Peters

SPD-Vorsitzender Dieter Rosner übergibt die August-Bebel-Uhr an Gerd Peters

Im Rahmen der Jubilarveranstaltung für langjährige Mitglieder am Sonntag 17.2.19, wurde Gerd Peters  mit der August-Bebel-Uhr für sein langjähriges Engagement geehrt. Die August Bebel-Uhr ist die höchste Auszeichnung der Erlanger SPD. Seit 1982 wird sie im Turnus von zwei Jahren an besonders verdiente SPD-Mitglieder verliehen. Dieter Rosner, Vorsitzender des SPD-Kreisverbands gratulierte dem Preisträger im Namen des Vorstandes zur Auszeichnung.

In seiner Laudatio beschrieb Rosner den Preisträger als „solidarischen Rebellen“. Im Spannungsverhältnis der beiden Begriffe, kämen zwei Haltungen in den Blick, die Gerd Peters und sein Wirken in der Erlanger SPD ausmachen.

„Gerd Peters geht es vor allem darum, Politik mitzugestalten, seine Positionen, Meinungen und Erfahrungen einzubringen und zur Diskussion zu stellen. Dabei war und ist er immer auch unbequem“, so Rosner, „denn er vertritt seine Positionen konsequent, manchmal auch im Ton sehr deutlich, mit Freude am Diskurs und manchmal auch an der Zuspitzung.“ Gleichzeitig sei der Jubilar jemand, der nach einem Streit auch die Hand reicht, und solidarisch mit anpackt. „Wir ehren mit Gerd Peters einen politisch aufrechten Genossen, der seit 55 Jahren in vielfältiger Weise sich für die Belange der Sozialdemokratie stark macht, in unterschiedlichsten Funktionen gearbeitet hat, und der stets da ist, wenn man ihn braucht.“

Besonders hob Rosner die langjährige und zuverlässige Arbeit als Vorsitzender im SPD-Distrikt West und das intensive Engagement in der Projektgruppe zur Geschichte der Erlanger SPD seit den 1970er Jahren hervor, das sich im Buch Materialien der Sozialdemokratie in Erlangen 1972 – 1996 widerspiegelt.

Mit Blick auf die aktuelle Situation der SPD beendete Dieter Rosner seine Laudatio  mit einem Zitat von Theodor W. Adorno : „Die fast unlösbare Aufgabe besteht darin, weder von der Macht der anderen, noch von der eigenen Ohnmacht sich dumm machen zu lassen“ (Minima Moralia).

Bei der Veranstaltung wurden auch verdiente Genossinnen und Genossen für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Für 60 Jahre: Grete Höfer und Andreas Lochner

Für 50 Jahre: Karl Gnad, Gerhard Carl, Joachim Jaeger, Edgar Hartmann

Für 40 Jahre: Barbara Pfister, Alfons Winter, Wolfgang Fohmann, Wolfgang Feulner, Gerlinde Feulner, Adolf Christian Eckart

Für 25 Jahre: Andrea Lachmuth und Clemens Heydenreich