SPD begrüßt Verkehrskonzept für die Innenstadt


Auf große Zustimmung stößt das im Umwelt-, Verkehrs- und Planungsausschuss vorgestellte Verkehrskonzept Innenstadt bei der SPD-Stadtratsfraktion. „Hier werden endlich Probleme angegangen, die seit Jahrzehnten immer beschrieben, aber nie gelöst wurde“, erläuterte SPD-Verkehrssprecherin Felizitas Traub-Eichhorn in der Sitzung: „Die Belastung der Neuen Straße durch den Durchgangsverkehr kennen wir seit Jahrzehnten. Jetzt liegt endlich ein Vorschlag auf dem Tisch, mit dem die Neue Straße wirksam entlastet wird und trotzdem die Erreichbarkeit der Unikliniken und der nördlichen Innenstadt bleibt. Die Anwohnerinnen und Anwohner können endlich aufatmen.“

Überzeugt zeigt sich Traub-Eichhorn, dass die Maßnahmen auch tatsächlich funktionieren können: „Unsere Verkehrsplanung hat bei mehreren Maßnahmen unter Beweis gestellt, dass ihre Annahmen und Modelle die Wirkungen gut vorhersagen. Daher besteht für uns kein Grund, die beim jetzigen Verkehrskonzept ermittelten Zahlen in Frage zu stellen: Eine wirksame Entlastung der Neuen Straße bei nur mäßiger Mehrbelastung der Spardorfer und Essenbacher Straße als Umfahrung der künftig in Ost-West-Richtung am Maximiliansplatz gesperrten Neuen Straße.“

Neben den Anwohnerinnen und Anwohnern profitierten von der Maßnahme an der Neuen Straße auch die Notfallpatientinnen und -patienten des Universitätsklinikums: Die Notaufnahmen können weiterhin aus beiden Richtungen angefahren werden, während die viel niedrigere Verkehrsbelastung der Straße ermöglicht, dass Rettungsfahrzeuge oder auch Privat-PKWs im Notfall zu den Notaufnahmen gelangen können, ohne im Stau festzustecken.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Philipp Dees hob auch die weiteren Maßnahmen im Umfeld des Universitätsklinkums hervor: „Wir wollen das Klinikum als Maximalversorger in unserer Stadt halten. Dafür muss es auch optimal zu erreichen sein. Mit dem Verkehrskonzept an der Neuen Straße und der neuen City-Linie vom Großparkplatz zu den Kliniken erreichen wir genau dies. Und natürlich muss es für die Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die keine längeren Strecken zu Fuß zurücklegen und nicht mit dem ÖPNV anreisen können, möglich sein, in direkter Kliniknähe zu parken. Deshalb unterstützen wir das Klinikum dabei, an der Palmsanlage und beim Chirurgischen Zentrum zusätzliche Parkhäuser zu schaffen.“