Neuer SPD-Vorstand bei der Jahreshauptversammlung gewählt

Dieter Rosner als Vorsitzender und Sandra Radue als stv. Vorsitzende wurde im Amt bestätigt. Neu gewählt als stv. Vorsitzender wurde Dr. Philipp Dees (links im Bild)

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des SPD-Kreisverbands Erlangen wurde Dieter Rosner mit sehr klarer Mehrheit als Vorsitzender im Amt bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurde Sandra Radue als stellvertretende Vorsitzende.

Auf dem zweiten Stellvertreterposten erfolgte ein personeller Wechsel: Nachdem Dirk Goldenstein nach zehn Jahren im Amt nicht mehr angetreten war, übernahm Dr. Philipp Dees, der bisher im Vorstand für die Redaktion des Monatsspiegels zuständig war, diesen Posten.

Bei den Referentinnen und Referenten im geschäftsführenden Kreisvorstand gab es weitere personelle Veränderungen: Während Günter Laurer (Finanzen), Katrin Hurle (Presse/Öffentlichkeitsarbeit) und Manfred Dohmstreich (Organisation) ihre Posten weiterhin bekleiden, wurden Birgit Brod (Schriftführung), Katharina Ullmann (Monatsspiegel) und Robert Thaler (Organisation) neu auf ihre jeweiligen Positionen gewählt. Dem neuen Kreisvorstand gehören weiterhin Munib Agha (Kommunalpolitik), Eda Simsek (Integration), Mark Schuster (Schulung/Arbeitskreise) und Volker Lang (Arbeitnehmer) an. 

Kreisvorsitzender Dieter Rosner machte in seiner Rede deutlich, dass die SPD den ökosozialen Umbau als Chance begreifen und die Punkte Ökologie, Ökonomie und die soziale Frage zusammenbringen müsse. Ein konkretes Beispiel vor Ort sei hier die Planung der Stadtumlandbahn, welche einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Klimaschutzes leisten kann. Zudem sei eine klare Positionierung gegen Hass und Ausgrenzung wichtig.

Die stellvertretende Vorsitzende Sandra Radue erwähnte in einem historischen Rückblick die starke Rolle der SPD im Kampf für Geschlechtergerechtigkeit, insbesondere für das Frauenwahlrecht. Gleichzeitig sieht sie die Notwendigkeit, die heute noch bestehenden Ungleichheiten entschieden anzugehen und als SPD gleichstellungspolitische Themen stark zu besetzen.