Lärmschutz in Bruck: Maßnahmen sollen schnell realisiert werden!

Florian Janik, Florian Pronold, Philipp Dees, Martina Stamm-Fibich und Martin Burkert (von links) im Gespräch mit Brucker Bürgern

Auf Einladung der Bundestagskandidatin Martina Stamm-Fibich informierten sich Florian Pronold, im Kompetenzteam von Peer Steinbrück für Verkehr zuständig, und der Nürnberger Verkehrsexperte Martin Burkert über die Lärmsituation an der A73 in Bruck. Mit dabei waren auch SPD-Oberbürgermeisterkandidat Florian Janik und Landtagskandidat Philipp Dees. Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinitiative erläuterten, wie dringend der Lärmschutz in Bruck sei und dass die jahrelangen Bemühungen bisher weitgehend vergeblich gewesen seien.

Florian Janik betonte, dass wenigstens für einen Teil der Betroffenen schnell Abhilfe geschaffen werden könne, wenn beim Ausbau der A3 der Umbau des Kreuzes Fürth/Erlangen als erstes begonnen werde: Mit der Baumaßnahme sei auch Lärmschutz entlang der A73 bis zur Tennenloher Straße und nach Eltersdorf verbunden. Für diese Maßnahmen bestehe Baurecht, so dass sie schnell begonnen werden könnten. Überlegungen für ein „Einhausung“ der A73 seien zwar wünschenswert, kurzfristig aber nicht realisierbar. Dies unterstrichen auch Pronold und Burkert, die auf die massive Unterfinanzierung des Verkehrsetats hinwiesen, in dem eine neue Maßnahme für 250 Millionen Euro erst in mehreren Jahren realisiert werden könne – eine Einschätzung, die auch die Vertreter der Bürgerinitiative teilten.

Neben dem Versprechen, den Baubeginn am Kreuz Fürth/Erlangen intensiv einzufordern nahmen Burkert, Pronold und Stamm-Fibich – die selbst aus Bruck stammt – auch noch die Anregung der Bürgerinitiative auf, auch auf der Westseite der A73 sogenannten „Flüsterasphalt“ aufzutragen. Dieser habe sich auf der Ostseite bewährt und für einen Lärmrückgang gesorgt. Der Flüsterasphalt sei auch kostengünstig aufzutragen, zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Umbau des Kreuzes.