Aktuelles

Erlanger SPD beim Brucker Faschingszug

Auch 2015 war die Erlanger SPD wieder beim Brucker Faschingszug dabei: Auf und um den roten Doppeldecker-Bus waren rund 20 Genossinnen und Genossen – fast alle kostümiert – unterwegs und warfen „Kamelle“, die wie immer reißenden Absatz fand. Nicht an Bord des Busses war der Oberbürgermeister: Er führte als „Jedi-Ritter“ auf dem Wagen der Brucker Gaßhenker den Faschingszug mit an. Und Martina Stamm-Fibich sammelte für die Gaßhenker Spenden.

Distrikt Tennenlohe: Neujahrsempfang des Ortsbeirats

Rolf Schowalter spricht beim NeujahrsempfangUnser Dank geht an das Fraunhofer Institut (IIS), das sehr großzügig uns die Räume zur Verfügung gestellt, das Ganze organisiert und ein Buffet spendiert hat. Prof.Heuberger als Hausherr eröffnete die Veranstaltung und gab später einen Überblick über die aktuellen Projekte, an denen im IIS geforscht wird. Es ist immer wieder interessant zu sehen, was sich innerhalb eines einzigen Jahres hier am IIS, wo der MP3-Player erfunden wurde, tut. Die Saxophonix haben die Veranstaltung mit flotten Melodien untermalt. Besonders gelungen ist der Auftritt unseres neuen OB, der direkt auf die Tennenloher Anliegen einging, die Verbindung mit der Stadt betont hat und erst in zweiter Linie auch einige Probleme der Stadtentwicklung angesprochen hat. Das war einriesiger Unterschied zu den Auftritten des vorigen OBs, die mich ja im Januar 2013 zu einer satirischen Würdigung in Form eines Leserbriefs veranlasst hatten. Klaus-Dieter Schreiter hat den Tenor der Veranstaltung genau erfasst.Die Fotos sollen einen Eindruck vermitteln: Gruppenfoto mit OB, Blick in den Raum mit Zuhörer/innen, die Saxophonix. P.S.: ich würde den Vortrag von Prof.Heuberger nie und nimmer als Werbeblock bezeichnen. Aber das kann jeder sehen, wie er will. Ich selber hatte die Ehre, als Ortsbeiratsvorsitzender in Verbindung mit dem Fraunhofer IIS und Hermann Krahl (Druck der Einladungen, Layout, Briefadressen) die Veranstaltung vorzubereiten und die Saxophonix zu verpflichten. In meinem Vortrag ging ich auf drei Beschwerden im Ort ein und habe versucht, in der Interpretation des Bildmotivs der Einladungskarte und dem inzwischen erstellten Logo für das Jubiläumsjahr die Gemeinsamkeit des Ortes zu betonen, was insofern gelungen zu sein scheint, als die EN genau diesen Aspekt kommuniziert haben. Weitere Bilder s.u.

weiterlesen

Haushalt 2015: SPD hat Schwerpunkte gesetzt

Mit der Mehrheit der Ampelkoalition hat der Erlanger Stadtrat heute den Haushalt 2015 beschlossen. Die SPD-Fraktionsvorsitzende verwies dabei in ihrer Stellungnahme darauf, dass es der SPD gelungen sei, deutliche Schwerpunkte zu setzen: Viele von der SPD über Jahre geforderte Projekte seien bereits im Haushaltsentwurf des Kämmerers enthalten gewesen, beispielsweise die Stadt-Umland-Bahn, die Sanierung des Frankenhofs, die städtische Beteiligung am Freibad West und dem neuen Hallenbad, die Fortsetzung des Schulsanierungsprogramms und des Ausbaus der Kindertagesstätten. Die SPD habe diese Schwerpunkte ergänzt unter anderem um den Ausbau des Radverkehrs, zusätzliche Mittel für die Bürgertreffs, die Ausweitung des Medienbestands bei der Stadtbücherei oder Zuschüsse an Vereine und Verbände, zum Beispiel an das Frauenzentrum, Fliederlich e.V. oder die Musikbühne Strohhalm.

Kritisch merkte Pfister an, dass trotz der derzeit guten Haushaltssituation in Erlangen die Kommunen insgesamt unterfinanziert seien und ein großer Investitionsstau besehe. Auch der große Zuwachs im Stellenplan sei zwar für das Jahr 2015 gut begründet, könne aber nicht so weitergehen. Die Diskussion darum solle noch in diesem Jahr beginnen.

Die gesamte Stellungnahme von Barbara Pfister

Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bekämpfen – Willkommenskultur stärken

Gemeinsame Erklärung der SPD-Stadtratsfraktionen Erlangen und Nürnberg zu den Anschlägen in Vorra

Wir sind entsetzt und bestürzt über die fremdenfeindlichen Anschläge in Vorra, die ein Schlag ins Gesicht der vielen Menschen sind, die sich in den Städten und Gemeinden unserer Region derzeit mit bewundernswerter Hilfsbereitschaft für einen würdigen und menschlichen Umgang mit den Flüchtlingen engagieren - auch in dem Bemühen, staatliche Versäumnisse auszugleichen.

Der brutale Versuch, durch Brandanschläge auf geplante Flüchtlingsunterkünfte Angst zu verbreiten und die Bevölkerung einzuschüchtern, ist für uns zusätzlicher Ansporn, in unseren Kommunen die Anstrengungen für eine menschenwürdige Aufnahme derjenigen, die vor Krieg und Verfolgung zu uns fliehen, zu verstärken und uns für eine echte Willkommenskultur, für Offenheit und Toleranz einzusetzen.

Gleichzeitig gilt es, gemeinsam mit unseren Partnern in der Allianz gegen Rechtsextremismus die Wachsamkeit gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu stärken und mit Aufklärung gegen Vorurteile vorzugehen. Wir fordern alle politisch Verantwortlichen auf, auf Aussagen zu verzichten, die Diskriminierung und Ressentiments fördern können: Das Thema Integration darf nicht für populistische Stimmungsmache missbraucht werden!

Wir unterstützen Forderungen zu einem angemesseneren Umgang mit Flüchtlingen, insbesondere eine verbesserte Betreuung und Sprachförderung, die schnellere Integration in Arbeit sowie insbesondere die Dezentralisierung der Unterbringung, die zugleich auch einen besseren Schutz vor Gewalt bietet.

Pressemitteilung der Jusos: Ja zum Semesterticket

Die Jusos Mittelfranken und die Juso-Hochschulgruppe Erlangen-Nürnberg begrüßen und unterstützen die Initiative des "Aktionbündnisses Semesterticket". Insbesondere die Wohnraumsituation in dem auf mehrere Städte aufgeteilten Hochschuldstandort erfordert endlich ein erschwingliches Mobilitätskonzept für die Student_Innen. "Bezahlbare und zentrale Wohnungen sind in Erlangen-Nürnberg absolute Mangelware", stellt der stellvertretende Juso-Bezirksvorsitzende Friedrich Mirle fest. "Mehr als die Hälfte aller Studierenden sind deshalb gezwungen auf die umliegenden Orte auszuweichen. Die derzeitige Lösung mit der Semesterwertmarke ist bei dieser Wohnungsknappheit schlicht untragbar. So finden sich insbesondere Student_Innen mit geringeren finanziellen Mitteln in einer schwierigen Lage wieder, denn ein Ausweichen auf das Umland bringt wegen der hohen Pendelkosten oft keinerlei finanzielle Entlastung mit sich." weiterlesen

SPD verleiht August-Bebel-Uhr 2014 an Dr. Helmut Aichele

1 - 141130 Übergabe Bebel-Uhr Rosner an AicheleDie August Bebel-Uhr ist die höchste Auszeichnung der Erlanger SPD. Seit 1982 wird sie im Turnus von zwei Jahren an besonders verdiente Genossinnen und Genossen verliehen. Im Rahmen der Jubilarveranstaltung für langjährige Mitglieder am Sonntag 30.11.14, wurde die August-Bebel-Uhr an Dr. Helmut Aichele verliehen.

Dieter Rosner, Vorsitzender des SPD-Kreisverbands gratulierte Dr. Helmut Aichele im Namen des Vorstandes und aller Erlanger Genossinnen und Genossen zur Auszeichnung und bezeichnete ihn  in seiner Laudatio als „Netzwerker für Frieden und Völkerverständigung, der in dieser existenziell wichtigen Frage unserer Zeit ein Fels in der Brandung und ein nicht nachlassender und nachdrücklicher Mahner“ sei. Aichele sei ein politisch aufrechter Genosse, der sich seit 43 Jahren in vielfältiger Weise für die Belange der Sozialdemokratie stark mache, in unterschiedlichsten Funktionen gearbeitet habe, und der stets da sei, wenn man ihn brauche.
Die SPD könne auch stolz darauf sein, einen Naturwissenschaftler in den Reihen zu haben, der als Geophysiker und Seismologe nicht nur fachlich am Puls der Erde forschte, sondern mit der Gesinnung eines demokratischen Wissenschaftlers am Puls der Zeit agierte, wenn es um Fragen der Sicherheit, Abrüstung und Rüstungskontrolle, der Klimapolitik oder der Energiewende ohne Atomkraft ging. „Und wir freuen uns auch darüber“, so Rosner „in 'Hem' einen politischen Querdenker in unseren Reihen zu haben, der ein sensibles Gespür für Menschen und all ihre Fragen, Ängste, Sorgen und Beweggründe hat, um die es ihm in seinem politischen Engagement immer gegangen ist und immer noch geht“.

weiterlesen

Neuer Vorsitzender im Distrikt Ost

Sven Nottebohm ist neuer Vorsitzender des SPD-Distrikts Erlangen-Ost. Die Mitgliederversammlung des Distrikts wählte den 28-jährigen Versicherungsspezialisten zum Nachfolger von Dr. Christofer Zwanzig, der aus beruflichen und familiären Gründen nicht mehr für das Amt zur Verfügung stand. Sven Nottebohm stellte als sein Arbeitsprogramm für das kommende Jahr vor, vor allem im Wahlkampf intensivierten Dialog mit den Menschen fortzusetzen. Wichtig sei es dabei, der SPD vor Ort ein Gesicht zu geben: „Mein Ziel ist es den Dialog weiter zu fördern und Leute da abzuholen, wo Sie uns wirklich brauchen!“ Dabei sollten in einem ersten Schritt verstärkt die Vereine im Stadtteil kontaktiert werden.

Den Vorstand komplettieren als neue Stellvertreterin die Stadträtin Sandra Radue sowie Dr. Christofer Zwanzig (Kassier) und Marianne Benz (Beisitzerin).

Staatsregierung will Verpflichtung für FAU nicht nachkommen

Die SPD-Landtagsabgeordneten Helga Schmitt-Bussinger und Alexandra Hiersemann äußern ihr Unverständnis über die Ablehnung der CSU zu einem Antrag zur Gewährung von Mitteln für die dringende Sanierung zweier Gebäude der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: „Wir sprechen hier nicht über irgendwelche luxuriösen baulichen Sahnehäubchen, sondern um dringende Baumaßnahmen, da vom derzeitigen Stand der Gebäude Gefahren für Leib und Leben ausgehen können“, mahnt Helga Schmitt-Bussinger, Mitglied im Hochschulausschuss des Landtages, an. weiterlesen

Jusos mit neuem Vorstand

Bengin ÖzdilAuf ihrer Jahreshauptversammlung haben die Jusos Erlangen einen neuen Vorsitzenden gewählt. Munib Agha, der das Amt des Vorsitzenden für drei aufeinanderfolgende Jahre innehatte, kandidierte nicht mehr. Zum neuen Vorsitzenden wurde der 21jährige gelernte Fachinformatiker Bengin Özdil, der gerade sein Abitur als Berufsoberschüler absolviert, gewählt. Seine Stellvertreter_innen sind Franziska Madlo-Thiess, Johanna Pfister, Katrin Hurle, Friedrich Mirle,  Felix Klingert und Friedrich Meyer zu Schwabedissen.

Zu Beginn der Sitzung ließ Munib Agha die vergangenen Jahre Revue passieren. Es wurde deutlich, wie sehr sein Einsatz und Engagement den Kreisverband der Jusos Erlangen während seiner Amtszeit geprägt hat. Alle Anwesenden dankten Munib Agha für seine Tätigkeit. weiterlesen

Uni Erlangen-Nürnberg sanieren, Leib und Leben schützen

SPD-Landtagsabgeordnete setzen sich für mehr Sanierungsmittel für die FAU ein

hiersemann_alexandra_2013 schmitt-bussinger_helga_2013

Setzen sich gemeinsam für die FAU ein: Alexandra Hiersemann (links) und Helga Schmitt-Bussinger

Die SPD-Landtagsabgeordneten Helga Schmitt-Bussinger und Alexandra Hiersemann fordern für die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg 10 Millionen Euro für zwei dringende Sanierungsvorhaben von Gebäuden, von denen ein Sicherheitsrisiko ausgeht. Konkret handelt es sich um die Sanierung der Gebäude der Anatomie I und des Physikalischen Außenlabors. Hier sollen Haushaltsmittel von insgesamt 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden. „Wir brauchen diese Mittel dringend, weil es sich hierbei um Maßnahmen handelt, die notwendig sind, um Leib und Leben der Studierenden und Lehrenden zu sichern“, gibt Helga Schmitt-Bussinger, Mitglied im Hochschulausschuss des Landtages zu bedenken.

An der Universität Erlangen-Nürnberg gibt es im Stadtgebiet Erlangen, am Stadtrand (Südgelände) sowie im Stadtgebiet Nürnberg einen enormen Sanierungsstau bei vielen der Universitätsgebäude und deren technischen Anlagen. Die meisten werden bereits 30 oder 40 Jahre intensiv genutzt und kommen an das Ende ihrer Lebensdauer. weiterlesen